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Die entsetzlichen Vorfälle in Amstetten haben das Leben in ganz Niederösterreich geprägt. Galt zu Beginn die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit der umfassenden Aufklärung der Geschehnisse, rückte schon bald das Schicksal der Opfer ins Rampenlicht. Und die Frage nach dem Auskommen der Familie tauchte auf.
Zwar wurde bekannt, dass der vermutliche Täter durchaus stolzen Immobilienbesitz vorweisen kann, doch sind die Grundstücke und Häuser schwerst verschuldet. Die Opfer brauchen dringend Unterstützung.
Eine Initiative des Landes, der NÖN, des ORF Niederösterreich und des Kurier soll nun helfen.
„Die Familie Niederösterreich muss wieder einmal zusammenstehen“, fordert Landeshauptmann Erwin Pröll die Unterstützung seiner Landsleute ein. Und für Norbert Gollinger, Landesdirektor des ORF, war es „eine Selbstverständlichkeit“, das als großes Fest geplante Jubiläum von „Niederösterreich heute“ in eine Benefizgala für die betroffene Familie umzuwandeln.
Ein Weg in ein neues Leben
Der Weg ins neue Leben wird für die 42-jährige Mutter und ihre sechs Kinder nicht leicht. Ärzte und Psychologen versuchen derzeit rund um die Uhr, der Familie das Unfassbare zu erklären, sie auf ein Leben danach einzustellen.
Neben der Aufarbeitung des Verbrechens an sich stellt sich aber zunehmend auch die Frage der Existenzabsicherung. In der NÖN-Zentrale langten bereits unzählige Anfragen ein, wie man denn der Familie helfen könne.
Ein kurzer Rundruf stellte dann klar: Ist Not am Mann, dann halten die bewährten Partner Land NÖ, ORF NÖ, NÖN und Kurier zusammen. „Wir haben nach Hochwasserkatastrophen Spenden gesammelt, stehen auch für die Aktion Licht ins Dunkel zusammen, haben für die Tsunamiopfer Geldmittel aufgebracht, jetzt werden wir gemeinsam mit unseren Leserinnen und Lesern auch in Amstetten helfen“, meint NÖN-Chefredakteur Harald Knabl.